Ansitzjagd


Infos zur Ansitzjagd

Die Ansitzjagd ist hierzulande wohl beliebteste und verbreitetste Jagdform. Sie wird, anders als beispielsweise die Treib- oder Drückjagd, nicht in der Gemeinschaft / Gruppe durchgeführt und unterscheidet sich somit auch wesentlich von den Gesellschaftsjagden. Der Begriff der Einzeljagd sollte man jedoch nicht missverstehen, denn nicht die Anzahl der beteiligten Personen definiert diese Jagdform, sondern vielmehr die Art und Weise, wie das Wild aufgespürt wird. Während bei Gesellschaftsjagden das Tier in Richtung des Jägers getrieben wird, beispielsweise durch Treiber oder Hunde, wartet der Einzeljäger bei der Ansitzjagd auf vorbeikommendes Wild, um es zu erlegen. Diese Jagdart braucht viel Geduld und "Sitzfleisch".

 

Beim Ansitz nutze ich oft Lockinstrumente um den Fuchs, Dachs, Wildschwein etc. anlocken zu können.

 

Bei der Ansitzjagd sind gute Kenntnisse über das eigene Revier sowie die lebenden Wildarten wichtig. Mit eine der beliebtesten Jagdeinrichtungen für die Ansitzjagd ist dabei die Jagdkanzel oder der Hochsitz, deren Standort wohl überlegt sein will, da es sich um keine mobile Einrichtung handelt. Praktische Scherenleitern sind im Standort hingegen deutlich flexibler, sollten aber dennoch vorausschauend positioniert werden. Beide Einrichtungen dienen in ihrer Eigenschaft als Hochsitz sowohl dem Schutz vor Witterung wie auch der eigenen Tarnung. Doch nicht nur der Standort alleine ist wichtig für eine erfolgreiche Ansitzjagd.

 

Der Ansitz kann - unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen - das ganze Jahr ausgeübt werden. Ebenso sind zeitliche Einschränkungen lediglich auf die jeweiligen Verordnungen / Weisungen festgelegt. Je nach Revier und Wildart ist die Ansitzzeit dem ensprechend zu wählen.


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